Dieses »Hin und her« ereignet sich auf einer alten bescheidenen Holzbrücke, die über einen mittelgroßen Grenzfluss führt und also zwei Staaten in gewisser Weise miteinander verbindet.
»Wir dachten, die Erde sei flach, die Sonne kreise um uns, und Gott habe uns nach seinem Bild geschaffen.
In unserer Jugend glaubten wir, die Zeit sei unendlich, die Liebe ewig.
Dann im Alter stellen wir fest, das Leben war nur ein Augenblick, und die Liebe… die Liebe ist doch wirklich ewig, schön und grenzenlos.
Es ist eine der bekanntesten Geschichten der Weltliteratur. Der verrückte Hutmacher, die Herzkönigin, die rauchende Raupe, die Grinsekatze und viele andere sind ikonisch gewordene Figuren des 1865 veröffentlichten Buchs. Daneben machen Carrolls genialer Sprachwitz und die ganz eigene Logik seiner Fantasiewelt diesen Text so einzigartig.
»Sie hält es fest in der Hand, ihr kleines Leben, das Mädchen Gilgi. Gilgi nennt sie sich, Gisela heißt sie. Zu schlanken Beinen und kinderschmalen Hüften, zu winzigen Modekäppchen, die auf dem äußersten Ende des Kopfes geheimnisvollen Halt finden, passt ein Name mit zwei i.« So beginnt der Roman, mit dem Irmgard Keun 1931 berühmt wurde.
Fünf Dienstmädchen erzählen in Isobel McArthurs Theateradaption die Geschichte um Lizzy, Darcy, Jane & Co. Liebe, Geld, Selbstbestimmung: Jane Austens Kultroman mag 200 Jahre alt sein, seine Themen sind es nicht. Mrs. Bennet hat fünf Töchter. Das Problem: Sie sind unverheiratet.
Seien Sie gespannt auf ein literarisches, erst vor ein paar Jahren hierzulande entdecktes Kleinod, in seiner nun im Theater tri-bühne dramatisierten Fassung. Ulrich A. Boschwitz hatte angesichts der Reichspogromnacht mit gerade einmal 23 Jahren ein erstaunliches Buch geschrieben.