Dieses »Hin und her« ereignet sich auf einer alten bescheidenen Holzbrücke, die über einen mittelgroßen Grenzfluss führt und also zwei Staaten in gewisser Weise miteinander verbindet.
Seien Sie gespannt auf ein literarisches, erst vor ein paar Jahren hierzulande entdecktes Kleinod, in seiner nun im Theater tri-bühne dramatisierten Fassung. Ulrich A. Boschwitz hatte angesichts der Reichspogromnacht mit gerade einmal 23 Jahren ein erstaunliches Buch geschrieben.
»Wir dachten, die Erde sei flach, die Sonne kreise um uns, und Gott habe uns nach seinem Bild geschaffen.
In unserer Jugend glaubten wir, die Zeit sei unendlich, die Liebe ewig.
Dann im Alter stellen wir fest, das Leben war nur ein Augenblick, und die Liebe… die Liebe ist doch wirklich ewig, schön und grenzenlos.
»Die Verrückten werden mehr, die Therapeuten werden knapp, und bald geht uns auch noch das Konfetti aus… Spenden Sie Konfetti, Scherzartikel und alles, woraus sich gute Laune machen lässt. Ein Lachsack kostet nur fünf Euro und bringt so viel Heiterkeit. Helfen Sie jetzt, dann helfen Sie doppelt. Spenden Sie Konfetti!
Fünf Dienstmädchen erzählen in Isobel McArthurs Theateradaption die Geschichte um Lizzy, Darcy, Jane & Co. Liebe, Geld, Selbstbestimmung: Jane Austens Kultroman mag 200 Jahre alt sein, seine Themen sind es nicht. Mrs. Bennet hat fünf Töchter. Das Problem: Sie sind unverheiratet.
In dem hochmodernen, klinisch reinen Wohnkomplex »Wonderland Ave.« verbringen die letzten aus dem Arbeitsprozess aussortierten Menschen ihre Tage damit, unter der Aufsicht Künstlicher Intelligenzen über ihre vergangenen Leben, Lieben, Träume und Wünsche zu sinnieren…
»Sie hält es fest in der Hand, ihr kleines Leben, das Mädchen Gilgi. Gilgi nennt sie sich, Gisela heißt sie. Zu schlanken Beinen und kinderschmalen Hüften, zu winzigen Modekäppchen, die auf dem äußersten Ende des Kopfes geheimnisvollen Halt finden, passt ein Name mit zwei i.« So beginnt der Roman, mit dem Irmgard Keun 1931 berühmt wurde.
Eine der wichtigsten Komödien der dramatischen Literatur: Der geschmeidige Heuchler Tartüff infiltriert das Haus des wohlhabenden Orgon. Unter dem Deckmantel tiefer Frömmigkeit erschleicht er sich das absolute Vertrauen des Hausherrn, der vor lauter Bewunderung blind für die Warnungen seiner Familie wird.