2066 - Kurzer Prozess

Schauspiel für zwei Darsteller und ein Publikum im Jahr 2066

von David Desideri
Regie Stephan Raab
Sounddesign Sebastian Huber
Darsteller Ulrike Möller (Stimme Oberste Autorität) | Alexej Boris | David Desideri
Dauer 1 Stunde 20 Minuten

„Achtung! Die Oberste Autorität hält die Teleportierung des Angeklagten in einer Minute und 23 Sekunden für opportun. Bitte machen Sie sich bereit. Der Zeittunnelgenerator startet den Betrieb in 10 Sekunden, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, Start.”

Leonidas Maxdorf, Chef des Konzerns „Panworld Oil Company” wird mit diesen Worten aus dem Jahr 2016 ins Jahr 2066 geholt. Er gilt auf Grund seiner ökonomischen Aktivitäten und deren ökologischen Folgen als einer der Hauptverursacher des Klimawandels. Die zukünftige Generation macht ihm nun den Prozess.

Dieses rasante Science-Fiction-Gerichtsspiel in Echtzeit behandelt auf lustvoll argumentative Weise die Folgen des Klimawandels, die Verantwortlichkeit von Entscheidungsträgern und die Macht verschiedener politischer Systeme.

Der Clou: Die Zuschauer betrachten nicht nur passiv die Gegenwart im Brennspiegel der Zukunft, sie können auch aktiv mitdenken, intervenieren und den Ausgang des Stücks beeinflussen.

Eine Koproduktion zwischen Boris & Konsorten und dem Theater tri-bühne.